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Auerbachskeller meets Latina Bar

Rezension von Alina Herrmann

Neuinterpretation

Urfaust - Johann Wolfgang von Goethe

 

Alles ist dunkel, das einzige Licht: vom Mond, welches durch das Fenster scheint und den Kerzen, die einen umgeben. Tausend Fragen, auf die man keine Antwort findet und das ständige Gefühl von Hoffnungslosigkeit und das nicht Entfliehen aus einer

aussichtslosen Situation - Verzweiflung. So geht es Heinrich Faust, der Hauptfigur des Dramas Urfaust, verfasst von Johann Wolfgang von Goethe, welches 1790 veröffentlicht wurde. Auch 230 Jahre später gilt der Urfaust als eine der bekanntesten Tragödien der deutschen Literaturgeschichte und wird auch heute noch des Öfteren neu interpretiert. Aber wieso passt die Faustfigur immer noch in die Gegenwart und entsprechen die Neuinterpretationen des Faust noch dem Original? 

In der Inszenierung des Regisseurs Tobias Wellemeyer im deutschen Nationaltheater in Weimar wurde der Urfaust neu erfunden und in einen mutigen Latinostil umgeschrieben. Dort wird dem Besucher am 04.10.2019​ erstmals die​ aufregende Geschichte des Faust präsentiert, welche in dieser Aufführung in Brasilien spielt.

Sie handelt von Doktor Heinrich Faust (gespielt von Marcus Horn)​ , der Medizin, Theologie, Philosophie und Jura studiert hat und obwohl er sich viel Wissen aneignet, fühlt er sich dennoch so, als könne ihm das Leben nicht das bieten, was er im tiefsten Inneren begehrt. Denn Faust muss leider die Einschränkung des menschlichen Wissens und seiner wissenschaftlichen Studien erkennen. Schon​ fast zerfressen von seiner Verzweiflung widmet er sich der Geisterwelt. Plötzlich erscheint ihm Mephistopheles, der Teufel, der Faust fortan begleitet. 

Im Mittelpunkt steht jedoch die tragische Liebesgeschichte zwischen dem intellektuellen Faust und eines deutlich jüngeren wohlerzogenen katholischen Mädchen namens Gretchen, welche von Rosa Falkenhagen gespielt wird. Faust verliebt sich und scheint wieder neue Hoffnung zu schöpfen. Nach einer Nacht zusammen wird Gretchen schwanger und bringt anschließend das uneheliche Kind zur Welt. Überfordert, immer verzweifelter und damit einhergehend verrückter werdend, bringt Gretchen ihr Kind um und wird als Kindesmörderin angeklagt. Fausts Liebe besteht allerdings weiterhin und er möchte sie daher zusammen mit Mephisto retten. 

In Gretchens Schwangerschaft verkörpert Rosa Falkenhagen die Entwicklung Gretchens von einem wohlerzogenen Mädchen zu einer immer verrückter werdenden, überforderten, verdorbenen und von der Gesellschaft geächteten jungen Mutter ziemlich gut. Sie spielt es mit viel Leidenschaft und ermöglicht es, dass der Zuschauer mit der Figur mitfühlt. Gerade im Höhepunkt und zum Ende des Stückes überzeugt sie mit ihrer schauspielerischen Leistung.

Besonders auffallend ist jedoch, dass Marcus Horn als Faust sehr hektisch in seiner Sprechweise auftritt, was den Zuschauer anfangs irritiert. Jedoch legt sich dies im Laufe des Stückes und er veranschaulicht mit seinen Gesten die Gefühlslage Fausts sehr gut.  Gerade in der Anfangsszene, als Faust allein über sein Leben philosophiert und feststellen muss, dass es ihm nicht das gibt, was er will. 

Er erzählt zwar, wie viel er gelernt hat, aber dennoch kann er nicht akzeptieren, dass er an den Grenzen seines Wissens angelangt ist und strebt weiterhin rastlos nach mehr Erkenntnis.

Ebenfalls merkt man, dass Faust von Mephisto ziemlich betreut wird, gar schon bemuttert. Faust wird von ihm beispielsweise angezogen beziehungsweise auch umgezogen. Natürlich möchte man darstellen, wie verzweifelt er ist, jedoch wurde es am Anfang für meinen Geschmack übertrieben. 

Mephisto hingegen wurde außerordentlich gut von der weiblichen Besetzung Anna Windmüller gespielt. Die freche, dominante und leicht verführerische Art Mephistos bringt Schwung auf die Bühne und dem Zuschauer die Figur näher und das Publikum auch das ein oder andere Mal zum Schmunzeln.

Aber nicht nur schauspielerisch wurde die Geschichte gut erzählt, sondern auch mit einem passenden Bühnenbild, welches die Welt der Figuren anschaulich darstellt. 

Besonders zu erwähnen sind die verschiedenen Requisiten und die interessante Vorderbühne, bestehend aus einem Untergrund aus brauner Erde, einem einsamen rostigen Wasserhahn, rechts einem Tisch und einem Stuhl, einzelnen Strommasten an der linken Seite und einer Treppe, die unter die Bühne führt. Dieser vordere Teil der Bühne bildet den Hauptort, an dem die Figuren agieren. 

Die Kulisse lässt sich mithilfe einer Drehbühne im Hintergrund schnell und effektiv ändern, sodass ein angenehmer Szenenwechsel ermöglicht wird. Auffallend ist, dass einige Orte in einen frischen und modernen brasilianischen Stil umgewandelt wurden. So arbeitet

Gretchens Nachbarin Marthe, die von Senora Schwertlein als selbstbewusste Frau verkörpert wird in einem Friseursalon und der Auerbachs Keller in Leipzig wird zu einer Latinobar mit Musik- und Fußballfans umgewandelt und erhält ein frisches brasilianisches Flair. 

Die Musik ist in diesem Stück sehr präsent und untermalt die emotionale Lage der Figuren ausdrucksstark und gibt dem Theaterstück fast schon einen filmischen Charakter. Auch durch die einzelnen Gesangs- und Tanzeinlagen wird die Geschichte aufgefrischt und erscheint nicht öde. 

Zu bemängeln ist aber, dass einzelne Tanzszenen vielleicht zu Brasilien passen, aber meines Erachtens einfach nicht zu dem Urfaust und der originalen Sprache, die aus dem Buch übernommen wurde. Auch, dass der Wein für die Brasilianer, den Mephisto ihnen im “brasilianischen Keller” zaubert aus einem Schlauch aus Fausts Hose kommt ist im ersten Moment vielleicht amüsant, allerdings doch recht unpassend. 

Gut dargestellt war hingegen, in welcher Beziehung die Figuren zueinander stehen. So bemerkte man recht gut die Abhängigkeit Fausts von Mephisto, als er nah hinter Faust stand und ihm befiehlt, den Bruder Gretchens zu erstechen. Auch die Abneigung Mephistos Gretchen und Marthe gegenüber war gut durch ihre Mimik und Gestik zu erkennen. Ebenfalls untermalte das passende Licht nicht nur die emotionale Lage der Figuren in einigen Momenten, sondern schuf auch zusammen mit der Musik die passende Atmosphäre und ließ den Zuschauer die Situation miterleben.

Besonders auffallend sind auch die Kostüme, die sich im Laufe des Stückes verändert haben und die Entwicklung der Personen gut verdeutlichen. Während Mephisto elegant und legere im Anzug blieb, entwickelte sich der blutverschmierte Kittel des zerstreuten Fausts zu einem schwarzen Anzug und Gretchens knöchellanges, babyblaues Kleid zu einem knappen, goldenen, glitzernden Partykleid. Somit erkennt man deutlich, dass Faust durch Gretchen neue Hoffnung schöpft und nicht mehr der allzu verzweifelte Wissenschaftler aus der Anfangsszene ist. Auch bei Gretchen erkennt man durch den Kostümwechsel, dass sie sich von einem braven, unschuldigen Mädchen in eine verdorbene Frau entwickelt hat, die von der Gesellschaft geächtet wird, da sie ein uneheliches Kind bekommen hat.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich die Inszenierung des deutschen Nationaltheaters in Weimar von Tobias Wellemeyer außerordentlich gut finde. Das Bühnenbild ist einzigartig und interessant. Eines, welches ich persönlich noch nicht so gesehen habe. Die Effekte und das Licht haben exzellent zur Situation gepasst und erschaffen die passende Atmosphäre in den einzelnen Szenen. 

Schauspielerisch kann man von einer wahren Frauenpower sprechen. Sowohl Anna Windmüller,​ als auch Senora Schwertlein und Rosa Falkenhagen waren von der schauspielerischen Leistung sehr überzeugend. Schade ist nur, dass dadurch der Hauptcharakter Faust meines Erachtens untergegangen ist und der Fokus gerade zum Ende hin eher auf Gretchen lag. Zu berücksichtigen ist natürlich, dass sich der Urfaust mit der Gretchentragödie beschäftigt, ich aber dennoch finde, dass eine solche interessante Figur nicht in den Hintergrund rücken sollte.

Jedoch kann man sagen, dass in der Inszenierung versucht wurde, den Faust aus dem Original auf die Bühne zubringen. Also eine Person oder um es in den Worten der Stürmer und Dränger auszudrücken, ein Genie, das ungeheuren Enthusiasmus für etwas (die Wissenschaft und das Streben nach Erkenntnis) aufbringt. Gerade im Sturm und Drang, auf den sich Goethe unter anderem in Urfaust bezieht, betont man vor allem die Gefühlswelt. Das zeigt sich auch in Fausts Zerrissenheit, aus der Anfangsszene, in der man die hoffnungsvollen und depressiven Phasen erkennen konnte. Marcus Horn stellt diese sehr ausdrucksvoll dar, in dem er seinen Körper und Arme in hoffnungsvollen Phasen in die Höhe und Weite reckt und sich in depressiven Momenten auf den Boden zusammenkauert und nach unten schaut. 

Faust versucht dabei die Vernunft und das Gefühl in Einklang zu bringen, was ihm nicht gelingt. Ebenfalls verstößt er gegen Normen, die von der Gesellschaft verachtet werden, um sein Wissen zu erlangen. So versucht er sich umzubringen und Kontakt zu Geistern aufzunehmen, um seine Gier nach Erkenntnissen zu stillen. Somit handelt der Faust aus der Aufführung genau wie im Original. 

Aber wieso ist der Urfaust auch heute noch publik? Gerade weil er eine Person ist, die alles wissen will und ihm die Standards nicht reichen und er sogesehen ein Grenzüberschreiter ist, passt diese Figur auch heute noch in die Gesellschaft und ist aktuell, weswegen die Figur Faust so gesehen zeitlos ist.

Trotz einigen persönlichen Kritikpunkten ist diese Inszenierung eine neue, interessante und spannende Art, die Tragödie von Faust und Gretchen zu erzählen, weshalb dieses Theaterstück auf jeden Fall weiterzuempfehlen ist und nicht verpasst werden sollte, um sich seine eigene Meinung zu bilden.

Copyright der Bilder neben dem Text: Candy Welz /DNT Weimar

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